Frühlingserwachen in Wald, Feld und Wiese
Mit den ersten Frühlingsboten erwacht auch an der Kärntner Tourismusschule die Lust auf bewusstes Genießen und nachhaltiges Lernen. Als langjährige Partnerin von Slow Food Kärnten setzen wir an unserem GenussCampus mit Weinbau, Bienenprojekt, Erntedankfest und vielen weiteren Initiativen starke Akzente. Ein jährliches Highlight ist die Slow Food Werkstatt, in der Schüler:innen die Philosophie „gut – sauber – fair“ hautnah erleben.
Unter dem Motto „Frühlingserwachen in Wald, Feld und Wiese“ tauchten heuer mehrere Klassen in Workshops, Vorträge und praktische Einheiten ein.
Bio-Brotbacken mit Kollegabsolventin Veronika Dörfler
Die 1 BT3 durfte sich über einen besonders aromatischen Workshop freuen: Kollegabsolventin Veronika Dörfler, Gründerin des Bio‑Betriebs Hefehaus in Feldkirchen, führte die Schüler:innen in die Kunst des natürlichen Brotbackens ein – vom Ansetzen des Teigs bis zum Duft des frisch gebackenen Brots. Auch Erasmus+Schüler:innen der Partnerschule Cesar Ritz aus Meran waren mit Begeisterung dabei.
Internationale Slow Food Weine & Frühlingsmenü „from nose to tail“
Die Jungsommeliers der 4 AT tauchten mit Weinexpertin Ingrid Bachler in die Welt internationaler Slow Food Weine ein – ein Workshop voller Sensorik, Herkunft und Charakter. Parallel dazu kochte der Obmann von Slow Food Kärnten mit der 4 BT ein frühlingshaftes Menü „from nose to tail“. Ganz im Sinne der Slow‑Food‑Idee wurde das Lebensmittel in seiner Gesamtheit wertgeschätzt. Begleitet wurde das feine Menü von ausgewählten Kärntner Slow Food Weinen.
Marketing, Waldküche & Kräuterwissen
Die Klassen 3 AT und 3 BT erhielten von Geschäftsführer Eckart Mandler spannende Einblicke in 10 Jahre Slow Food Initiative Kärnten – ein inspirierender Blick hinter die Kulissen einer regionalen Erfolgsgeschichte.
Anschließend ging es in der Lehrküche um die Schätze des Waldes: Die Lesachtaler Kräuterexpertin Klara Obernosterer – unterstützt von Elisabeth Suntinger – zeigte, wie man räuchert, Kräuterauszüge herstellt, Panna Cotta verfeinert und Säfte verkostet – ein sinnliches Erlebnis, das die Kraft heimischer Pflanzen eindrucksvoll spürbar machte.
Die Slow Food Werkstatt 2026 zeigte einmal mehr, wie lebendig nachhaltige Bildung sein kann. Die Schüler:innen erlebten regionale Lebensmittelkultur hautnah, lernten engagierte Produzent:innen kennen und entdeckten die Freude am bewussten Genießen. Ein Frühlingserwachen, das lange nachwirkt – in Wald, Feld, Wiese und im Bewusstsein der jungen Generation.












